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Grundsteuerreform: Aktuelle Entwicklungen …

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Am 18. Oktober 2019 hat der Deutsche Bundestag das Gesetzespaket zur Grundsteuerreform in zweiter und dritter Lesung verabschiedet; die Zustimmung des Bundesrates erfolgte am 8. November 2019. Mit der Verkündung im Bundesgesetzblatt noch im Jahr 2019 konnte die vom Bundesverfassungsgericht gesetzte Frist zur Neuregelung der Bemessungsgrundlage für die Grundsteuer gewahrt werden. Nun gilt es, die Grundsteuerreform bis zum 1. Januar 2025 in die Praxis umzusetzen. Bis dahin bleiben die bisherigen Einheitswerte maßgebend.

Das Gesetzespaket zur Grundsteuerreform umfasst

Die Änderung des Grundgesetzes diente zunächst dazu, die Gesetzgebungskompetenz des Bundes für die Grundsteuer sicherzustellen. Um den Bundesländern die Möglichkeit für vom Bundesmodell abweichende Bemessungsgrundlagen für die Grundsteuer auf Länderebene zu eröffnen, wurde die Grundsteuer außerdem in den Katalog des Art. 72 Abs. 3 Satz 1 GG aufgenommen (sog. Länderöffnungsklausel mit Anwendung frühestens ab dem Jahr 2025).

Mit dem Grundsteuer-Reformgesetz wurden die neuen Bewertungsgrundlagen für die Zwecke der Grundsteuer im Bewertungsgesetz, das sogenannte Bundesmodell, und flankierende Änderungen im Grundsteuer- und weiteren Gesetzen geregelt. Die neuen Grundsteuerwerte werden auf den 1. Januar 2022 erstmals festgestellt (Hauptfeststellungszeitpunkt) und der Grundsteuer ab dem 1. Januar 2025 zugrunde gelegt. Der Hauptfeststellungszeitraum beträgt künftig sieben Jahre, so dass die nächste Hauptfeststellung auf den 1. Januar 2029 erfolgt.

Das dreistufige Verfahren zur Ermittlung der Grundsteuer – Ermittlung des Grundsteuerwerts des Grundstücks – Anwendung der Steuermesszahl – Hebesatz der Gemeinde – bleibt erhalten.

Der Grundsteuerwert unbebauter Grundstücke ermittelt sich aus der Grundstücksfläche und dem Bodenrichtwert. Der Grundsteuerwert für bebaute Mietwohngrundstücke ermittelt sich im Wege eines Ertragswertverfahrens auf der Basis durchschnittlicher Nettokaltmieten und unter Berücksichtigung von Bodenrichtwerten bzw. Bodenrichtwertzonen. Für gemischt-genutzte Grundstücke und Geschäftsgrundstücke kommt ein Sachwertverfahren zur Anwendung. Der für das bebaute Grundstück ermittelte Grundsteuerwert darf nicht geringer sein als 75 Prozent des Grundsteuerwerts, der sich für das unbebaute Grundstück ergeben würde (sogenannter Mindestwert-Ansatz).

Ab 2025 beträgt die Grundsteuermesszahl sowohl für unbebaute als auch für bebaute Grundstücke voraussichtlich 0,34 Promille. Für den Bereich des sozialen Wohnungsbaus erfolgt eine Reduzierung dieser Steuermesszahl um 25 Prozent. Eine Reduzierung um ebenfalls 25 Prozent erfolgt – auf Antrag –für Mietwohngrundstücke einer ausgewählten Gruppe von Wohnungsunternehmen in Abhängigkeit vom jeweiligen Anteilseigner oder dem steuerlichen Status. Eine weitere Ermäßigung der Grundsteuermesszahl – um 10 Prozent – erfolgt bei Grundstücken mit Baudenkmälern i. S. d. jeweiligen Landesdenkmalschutzgesetzes.

Mit dem Ziel der Mobilisierung von baureifen Grundstücken für die Bebauung wird den Gemeinden ab dem Jahr 2025 die Möglichkeit eröffnet, aus städtebaulichen Gründen für baureife Grundstücke einen einheitlichen und gegenüber dem Hebesatz für die übrigen Grundstücke höheren Hebesatz festlegen zu können. Als städtebauliche Gründe kommen zum Beispiel die Deckung eines erhöhten Bedarfs an Wohn- und Arbeitsstätten sowie Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen, die Nachverdichtung bestehender Siedlungsstrukturen oder die Stärkung der Innenentwicklung in Betracht.

Ausblick:
Ob das Bundesmodell bundesweit zur Anwendung kommen wird, wird die Zukunft zeigen. Durch die im Grundgesetz verankerte Länderöffnungsklausel können die Länder frei entscheiden, welche Bemessungsgrundlage sie ab 2025 tatsächlich anwenden werden. Derzeit erfolgen entsprechende Prüfungen auf Länderebene. Es bleibt also abzuwarten, ob es in Deutschland künftig unterschiedliche Grundsteuerbemessungsgrundlagen geben wird – und wenn ja wie viele.

GdW Pressestatement vom 12.05.2020

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Weiterentwicklung GdW-Richtlinie “Die Gründungsprüfung von Genossenschaften” (Dezember 2019)

Die komplett überarbeitete und weiterentwickelte GdW Richtlinie “Die Gründungsprüfung von Genossenschaften” wurde im Dezember 2019 verabschiedet.

Die nunmehr vorliegende GdW Richtlinie “Die Gründungsprüfung von Genossenschaften” soll gründungswillige Initiativen unterstützen. Sie soll aber auch den Verbänden und ihren Prüfern eine Handreichung geben, wie man Standardfälle der Gründung von Wohnungsgenossenschaften, z. B. genossenschaftliche Wohnprojekte von Sonderfällen abgrenzen kann, bei denen nicht die wohnliche Versorgung der Mitglieder im Vordergrund steht, sondern bei denen andere Motive eine Rolle spielen können, die nicht immer dem genossenschaftlichen Förderzweck entsprechen. Insbesondere auch das dort beschriebene Monitoringsystem soll helfen, die neugegründeten Genossenschaften in den ersten Jahren auf ihrem Weg eng zu begleiten und zu unterstützen.

Adressaten dieser Richtlinie sind nicht nur die Gründungsinitiatoren, sondern auch die Prüfer der Verbände im GdW.

Die Richtlinie steht im GdW-Mitgliederbereich unter “Publikationen” zum Download zur Verfügung. Ebenso kann sie über den geschützten Mitgliederbereich der Seite www.gdw-pruefungsverbaende.de abgerufen werden

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GdW Branchenbericht 8 – “Unternehmenstrends 2030”

Der GdW Branchenbericht 8 “Unternehmenstrends 2030” schreibt auf der Grundlage einer breit angelegten Unternehmensbefragung die Unternehmenstrends 2020 fort und zeigt zukünftige Entwicklungen auf.

Die Unternehmenstrends untersuchen die Trends auf der Anbieterseite. Der GdW hat sich dabei wieder der wohnungswirtschaftlichen Beratungsinstitute ANALYSE & KONZEPTE, Hamburg und InWIS Forschung & Beratung GmbH, Bochum, bedient. Im Vorfeld der Veröffentlichung wurden die Unternehmenstrends in einem Workshop mit Unternehmensvertretern diskutiert und verifiziert.

Neugierig geworden? Werfen Sie einen Blick in die Kurzfassung!

GdW Branchenbericht 8 – Unternehmenstrends 2030

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GdW Arbeitshilfe 84 – Leitfaden Digitale Agenda

Wegweiser für Wohnungsunternehmen zur Priorisierung von Digitalisierungsinitiativen und Entwicklung eines digitalen Fahrplans. Der vorliegende Leitfaden “Digitale Agenda” geht die Hürde einer fehlenden strategischen und strukturellen Ausrichtung zum Thema “Degitalisierung” gezielt an.

Er konzentriert sich auf acht Kernprozesse der Bestandsbewirtschaftung und auf die Möglichkeiten, die sich hier speziell für kleine und mittlere Wohnungsunternehmen ergeben. Eine Roadmap der Digitalisierung für Wohnungsunternehmen ermöglicht zudem eine Gesamtsicht auf den Digitalisierungsprozess.

Neugierig geworden? Werfen Sie einen Blick in das Inhaltsverzeichnis!

GdW Arbeitshilfe 84 – Leitfaden Digitale Agenda – Kurzfassung

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Energieaudits

Energieaudit

Am 13.03.2019 wurde der Entwurf zur Änderung des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen im Bundeskabinett beschlossen.

Der Entwurf sieht Freistellungen von der Energieauditpflicht vor für Unternehmen, deren Gesamtenergieverbrauch unter 400.000 kWh im Jahr liegt. Allerdings sollen Meldepflichten neu eingeführt werden. Das Gesetz ist noch nicht in Kraft, es ist noch im politischen Verfahren.

Für die Wohnungswirtschaft sind zwei Änderungen wesentlich:

  • Es soll eine Freistellung von der Energieauditpflicht eingeführt werden für Unternehmen, deren Gesamtenergieverbrauch über alle Energieträger hinweg umgerechnet in Kilowattstunden im Jahr 400.000 kWh oder weniger beträgt. Maßgeblich soll dabei der Gesamtenergieverbrauch in dem Kalenderjahr sein, das dem Jahr, in dem ein Energieaudit erfolgen müsste, vorausgeht.
  • Unternehmen sollen verpflichtet werden, die Durchführung eines Energieaudits gegenüber dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zu erklären. Hierfür sollen aus dem Energieauditbericht Daten an ein elektronisches Register übermittelt werden:
  1. Angaben zum Unternehmen und zur Person, die das Energieaudit durchgeführt hat,
  2. Angaben zum Gesamtenergieverbrauch in kWh pro Jahr, unterteilt nach Energieträgern,
  3. die bestehenden Energiekosten in EUR pro Jahr, unterteilt nach Energieträgern,
  4. die identifizierten und vorgeschlagenen Maßnahmen inklusive Angabe der Investitionskosten, zu erwartenden Energieeinsparungen in kWh/a und in EUR und
  5. die Kosten des Energieaudits (unternehmensintern und -extern).

Auch Unternehmen, die vom Energieaudit befreit sind, sollen die Punkte 1 bis 3 übermitteln. Das Interesse der Unternehmen am Schutz ihrer Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse sei sichergestellt. Die KMU-Definition gilt unverändert. Das Gesetz ist noch nicht in Kraft. Es bedarf noch der Beratung im Bundestag und tritt dann am Tag nach der Verkündung in Kraft. Der GdW wird in der parlamentarischen Beratung die Freistellung unterstützen und auf Reduktion der Meldepflichten drängen.

Hintergrund:

Das europäische Recht verpflichtet die Mitgliedstaaten dazu, sicherzustellen, dass die sogenannten Nicht-KMU in regelmäßigem Turnus kostenwirksame Energieaudits durchführen lassen. Berechnungen auf Grundlage der bei Einführung der Energieauditpflicht gewonnenen Daten zeigten, dass bei Unternehmen, deren Gesamtenergieverbrauch pro Jahr über alle Energieträger hinweg unter 500.000 Kilowattstunden liegt, alleine die Gesamtkosten für ein Energieaudit in der Regel die möglichen Einsparungen übersteigen, die durch die Umsetzung der im Energieauditbericht vorgeschlagenen Maßnahmen innerhalb von vier Jahren erzielt werden könnten. Die Durchführung eines Energieaudits sei in diesen Fällen daher als nicht kostenwirksam zu betrachten. (Anmerkung: Der GdW hatte diesen Fakt mehrfach im Rahmen der Anhörung zum EDL-G 2015 eingebracht).

Der Gesetzgebungsprozess soll bis zur Sommerpause abgeschlossen sein. Bis jetzt ist die Gesetzgebung im Zeitplan.

Wohnungsunternehmen, die demnächst fristgemäß das nächste Energieaudit erstellen müssten, aber womöglich unter die Freistellung fallen werden, wird folgendes empfohlen:

  • Ermitteln Sie fristgemäß den Gesamtenergieverbrauch und die Energiekosten, unterteilt nach Energieträgern. Es ist davon auszugehen, dass mit der Gesetzesnovelle eine Meldepflicht eingeführt wird, die hinsichtlich Energieverbrauch und Energiekosten auch für freigestellte Unternehmen gilt.
  • Sollte der Gesetzesentwurf wider Erwarten nicht verabschiedet werden, könnte in der zweiten Jahreshälfte das vollständige Audit nachgeholt werden. Sollte der Gesetzesentwurf nicht verabschiedet werden, würde aber auch keine Meldepflicht in Kraft treten, es verbliebe bei der derzeitigen Stichprobenkontrolle des BAFA.
  •  Sollte der Gesetzesentwurf mit abgesenkter Freistellungsgrenze in Kraft treten, könnte das Energieaudit für die Unternehmen, die zwischen einer neuen Freistellungsgrenze und 400.000 kWh liegen, nachgeholt werden.

Der Gesetzgeber ist sich bewusst, dass er „spät dran“ ist mit der Novelle, weil viele Unternehmen in die Wiederholungsfrist für die Audits rutschen. Es ist nicht zu erwarten, dass das BAFA hinsichtlich Ordnungswidrigkeiten (keine Erstellung, nicht fristgemäße Erstellung) hart durchgreift. Der Gesetzgeber will die Freistellungsgrenze, weil er keine Energieaudits verlangen will, die nicht kostenwirksam sind. Insofern scheint derzeit – außer für die Ermittlung des Gesamtenergieverbrauchs und der Energiekosten – ein Abwarten für die Erstellung eines vollständigen Energieaudits bei weniger als 400.000 kWh vertretbar. Dies gilt insbesondere dann, wenn das letzte Energieaudit keine wirtschaftlichen Maßnahmen identifiziert hatte oder alle wirtschaftlichen Maßnahmen bereits umgesetzt wurden. Empfohlen wird eine schriftliche Dokumentation, warum die Entscheidung so getroffen wurde.

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Neues zur Prüfung von Bauträgern und Baubetreuern ab 01.01.2020

Rainer Sturm / pixelio.de

Der neue Prüfungsstandard IDW PS 830 n. F. zur Prüfung von Bauträgern und Baubetreuern i. S. d. § 34 c GewO nach § 16 Abs. 1 Satz 1 MaBV wurde Ende 2018 vom Immobilienwirtschaftlichen Fachausschuss (IFA) und dem Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer verabschiedet und gilt für Prüfungen ab dem 01.01.2020.

Warum wurde der Prüfungsstandard geändert? Was ändert sich beim Prüfungsvorgehen und der Berichtserstattung? Wann ist der neue Prüfungsstandard anzuwenden?

Frau Ingeborg Esser, Vorsitzerin des IFA und Hauptgeschäftsführerin des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Berlin, erläutert diese Fragen zusammengefasst in einem Podcast. Das Interview führt Dr. Daniel P. Siegel, Fachreferent beim Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW).

Hier geht es zum Podcast.

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Bachelor-Studiengang “Accounting, Finance & Taxation” mit Vertiefung Real Estate an der EBZ Business School!

Bereits zum 5. Mal startete im Oktober 2019 der duale Studiengang des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen und seiner Regionalverbände in Zusammenarbeit mit der EBZ Business School in Bochum. In drei Jahren können die Studierenden den Abschluss eines „Bachelor of Arts Business Administration“ mit Schwerpunkt „Accounting, Finance and Taxation“ und der Vertiefung Real Estate erreichen. Dieser Abschluss ermöglicht auch eine anschließende Weiterentwicklung zum MBA.

Der Clou ist aber die einzigartige Verbindung von Theorie und Praxis:

Die Prüfungsorganisationen des GdW und die verbandsnahen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften unterstützen diesen Studiengang intensiv, indem die Studierenden neben dem Studium dort arbeiten und dafür eine monatliche finanzielle Unterstützung erhalten. Zusätzlich werden sogar die kompletten Studiengebühren vom „Arbeitgeber“ übernommen. Durch dieses Angebot erhält jeder Studierende bereits während des Studiums intensive Arbeitserfahrungen im Bereich der Rechnungslegung und Prüfung von Wohnungsunternehmen und hat damit einen großen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt. Der Startschuss für eine glänzende berufliche Zukunft ist damit gegeben – denn nach erfolgreichem Abschluss des Studiums ist es möglich, dass die Absolventen in den Prüfungsorganisationen des GdW bzw. der verbandsnahen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften verbleiben und so weitere Berufserfahrung sammeln. Später steht Ihnen damit nicht nur eine Beschäftigung bei einem Prüfungsverband bzw. einer Wirtschaftsprüfungs- oder Steuerberatungsgesellschaft offen. Solche Fachleute werden selbstverständlich auch Hände ringend von Unternehmen gesucht!

Sie interessieren sich für eine Karriere in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft und sind Abiturient oder Abiturientin oder jemanden, der bereits eine erste abgeschlossene Ausbildung im kaufmännischen Bereich oder Immobilienbereich besitzt? Ergreifen Sie die Chance auf einen praxisorientierten dualen Bachelor-Studiengang und bewerben Sie sich frühzeitig.

Dieser Studiengang wird i.d. R. alle 2 Jahre angeboten. Senden Sie Ihre Bewerbung daher jetzt schon an: bewerbung@gdw.de.

Weitere Informationen finden Sie im Infoflyer 2019

Ansprechpartner und Kontaktdaten:

Auskünfte zur praktischen Tätigkeit:
WP/StB Ingeborg Esser (esser@gdw.de) oder
WP Claudia Buchta (buchta@gdw.de)

Fragen zum Studium:
EBZ Business School
(studienberatung@ebz-bs.de oder Tel.: 0234 / 9447-717).

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Wohnungswirtschaftliche Daten und Trends 2019/2020

Daten und Trends 2019/2020Der Wohnungsmangel in Deutschland droht zur Dauersituation zu werden. Öffentlichkeit und Politik lassen sich derzeit oft von radikalen Scheinlösungen einer drastischen Marktregulierung blenden, die letztlich zu einer noch geringeren Angebotsausweitung führen und zur Verschärfung der Situation beitragen werden.

Mit den “Wohnungswirtschaftlichen Daten und Trends“, legt der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen erneut eine gute Grundlage für eine auf Tatsachen basierende Versachlichung der Diskussion vor. Fundament der Berichterstattung sind eigene umfassende Basisdaten aus der vom GdW bundesweit vertretenen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sowie die relevanten Ergebnisse der amtlichen Statistik und weiterer Erhebungen von Branchentrends.

Kennziffern, Tabellen und Grafiken zur Entwicklung der Branche und der Wohnungsmärkte sind in den “Daten und Trends” detailliert dokumentiert. Das mehr als 100 Seiten umfassende Kompendium informiert in diesem Jahr neben der üblichen Berichterstattung zu den Themen Investitionen, Bautätigkeit, Mietenentwicklung außerdem diese Themen:

  • Wirtschaftliche Bedeutung der Immobilienwirtschaft
  • Anteil professionell-gewerblicher Wohnungsvermieter am deutschen Wohnungsmarkt
  • Neubauinvestitionen bei GdW Unternehmen auf Rekordhoch
  • Junge Familien wandern wieder stärker an den Stadtrand oder ins Umland.
  • Wohnungsleerstände nehmen in vielen ländlichen und strukturschwachen Räumen zu.
  • Verhältnis der möglichen Annuität zu den Fremdkapitalkosten der Unternehmen
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Warnung vor unseriösen Anbietern

ACHTUNG: In den letzten Monaten sind einige Anbieter ans Licht gekommen, die den guten Namen der Genossenschaften missbrauchen. Diese schwarzen Schafe machen sich den guten Ruf unserer Wohnungsgenossenschaften, die sich für mehr bezahlbaren Wohnraum in Deutschland engagieren, zu Nutze und versprechen unrealistische Renditen, ohne dem Förderzweck – ausreichend Wohnraum zu bieten – nachzukommen.

Der GdW ist Spitzenverband im Sinne des Genossenschaftsgesetzes. In diesem Sinn hat der Verband eine Liste mit Fragen und Antworten entwickelt, die Hinweise darauf geben, woran man unseriöse Anbieter erkennen und wie man sie von den guten Wohnungsgenossenschaften unterscheiden kann.

Liste mit den Fragen und Antworten zum Thema “Unseriöse Anbieter” (Stand Juli 2018)124.44 kB

Artikel der Hauptgeschäftsführerin Ingeborg Esser zum Thema “Wie unterscheidet man die Guten”117.38 kB

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Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) tritt am 25.05.2018 in Kraft

Am 25.05.2018 tritt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft.

Die wichtigste Botschaft lautet: Wichtige Grundprinzipien des Datenschutzrechts bleiben!

Dennoch ist die Umsetzung der DSGVO nicht nur für die Wohnungswirtschaft eine große Herausforderung, sondern auch für sämtliche Wirtschaftszweige und Branchen in der Bundesrepublik.

Die Arbeitshilfe stellt den derzeitigen Stand der Diskussion zur Umsetzung der DSGVO bei Wohnungsunternehmen dar. Da es noch keine abgestimmte Positionierung der Datenschutzbeauftragten der Länder und des Bundes gibt, enthält die Arbeitshilfe in vielen Punkten Vorschläge und erste Praxishinweise.

Die GdW Arbeitshilfe 83 steht Ihnen ab sofort im GdW-Mitgliederbereich unter “Publikationen” zum Download zur Verfügung.

Selbstverständlich können Sie auch ein Exemplar der GdW Arbeitshilfe 83 über das Online-Bestellformular auf unserer Homepage oder per E-Mail (bestellung@gdw.de) anfordern.

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